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Fünf potentielle WM-Stars

von Harald Schwab 10.06.2010‎
Im Folgenden möchten wir Ihnen exklusiv fünf Fußballer vorstellen, die unserer Meinung nach das Potential zum WM-Helden haben:

1. Lionel Messi (Argentinien)

Der gebürtige Argentinier lebt seit seinem 13. Lebensjahr in Spanien und ist eine feste Größe beim FC Barcelona. Viele Argentinier behaupten sogar, Messi sei gar nicht mehr Argentinier genug für eine Aufstellung in der Nationalmannschaft. Trotz zahlreicher Auszeichnungen (u.a. Fußballer des Jahres 2009) hat Messi seinen Fans somit einiges zu beweisen. Auch gegenüber seinem Trainer, dem Fußballhelden Diego Maradona, zu dem Messi angeblich nicht das beste Verhältnis haben soll, muss sich Messi von seiner besten Seite zeigen. Und vielleicht schießt er ja sogar das WM-Tor des neuen Jahrtausends und tritt somit endgültig aus dem Schatten der Fußballlegende Diego Maradona.

2. Wesley Sneijder (Niederlande)

Bei der WM in Südafrika muss Sneijder der ganzen Welt zeigen, dass er das Zeug zum Spielführer hat. Das dafür nötige Talent und Durchsetzungsvermögen bringt der niederländische Fußballer allemal mit. Nach seiner Zeit beim spanischen Rekordmeister Real Madrid steht Sneijder seit Sommer 2009 bei Inter Mailand unter Vertrag. Mit dieser Mannschaft gewann er 2010 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Bleibt abzuwarten, ob Sneijder die hohen WM-Erwartungen, die er mit seinem Triple-Sieg heraufbeschworen hat, auch erfüllen kann.

3. Cristiano Ronaldo (Portugal)

Der portugiesische Schönling machte in letzter Zeit zwar mehr als Unterwäschemodell für Emporio Armani und als Covermodell der Zeitschrift Vanity Fair auf sich aufmerksam, bleibt aber trotzdem einer der meistgefürchteten Fußballspieler weltweit. Der Fußballer des Jahres 2008 verzaubert nicht nur weltberühmte Frauen wie Kim Kardashian mit seinem makellosen Körper, sondern auch internationale Fußballfans mit seiner einmaligen Spielweise und seinen sagenhaften Tricks. Wenn es Ronaldo gelingt, seinen Hang zur Theatralik zu überwinden, hat er durchaus eine Chance nach der WM 2010 nicht nur aufgrund seiner Schwalben in Erinnerung zu bleiben.

4. Fernando Torres (Spanien)

Zu Beginn seiner Karriere fiel der Spanier vor allem durch das Tragen eines Haarbandes auf. Dies kostete den Stürmer einige Sympathiepunkte, denn viele Fans hatten Schwierigkeiten, den Spieler mit dem modischen Accessoire ernst zu nehmen. Ähnlich erging es vor Torres auch schon David Beckham, der Mitte der Neunziger sogar im Rock gesichtet wurde. Andererseits beweist dieser Vergleich jedoch, dass modische Fehltritte keinesfalls eine große Fußballerkarriere verhindern können. Leider gilt dieser Vergleich nicht für Verletzungen. Die Spanier können also nur hoffen, dass Torres‘ Knieverletzung keinen negativen Einfluss auf die WM-Leistungen ihrer Mannschaft hat.

5. Maicon (Brasilien)

Ein Verteidiger als Held der Fußball-WM in Südafrika? Geht das überhaupt? Sicherlich, denn bei dem brasilianischen Fußballer Maicon handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Verteidiger. Der Spieler, der mit richtigem Namen eigentlich Douglas Sisenando heißt, spielt gerne und offensiv nach vorne. Dabei führt er die typisch brasilianische Spielweise seiner Vorgänger Carlos Alberto und Roberto Carlos fort – und das ganz ohne ein „Carlos“ im Namen. Maicon hat mit seiner Spielweise also durchaus Chancen, sich als kreativster Spieler auf dem Feld zu entwickeln und seine Mannschaft bei der WM ganz weit nach vorne zu bringen.





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