Deutschland bereit für Spiel gegen Griechenland

Nach den drei Siegen in den Gruppenspielen kann sich Deutschland jetzt auf das Viertelfinalespiel gegen Griechenland freuen. Wird Griechenland als überraschender Zweiter der Gruppe A ein leichter Gegner sein?

Im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark ragte keiner der deutschen Spieler besonders hervor. Selbst Podolski selbst erklärte, dass das Gefühl bestand es geht nicht voran. Auf dem deutschen Team lastete natürlich auch der Druck als Portugal 2:1 gegen Holland führte, dass das Weiterkommen ins Viertelfinale nicht gesichert war.

Der Bundestrainer Joachim Löw behauptete, dass er die Ruhe selbst gewesen sei. Er hatte immer das Gefühl, dass noch ein Tor der deutschen Mannschaft kommen würde. Ein Unentschieden hätte zwar für ein Weiterkommen gereicht, doch ein Sieg hebt die Stimmung natürlich viel mehr.

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Kritik gab es natürlich auch für das deutsche Team, ein gewisser Killerinstinkt habe gefehlt, wenn auch Dänemark vor der Halbzeit mit schnellen Pässen in Verlegenheit gebracht wurde. Der Ausgleich offenbarte jedoch, dass es bei der deutschen Mannschaft Mängel gab.

Interessant wird nur das Spiel gegen Griechenland, eine Mannschaft mit der keiner gerechnet hatte. Löw sieht in Griechenland vor allem eine sehr gute Verteidigung. In dieser EM gelangen den Griechen drei Tore geschafft. Deutschland muss also vor allem sich darauf konzentrieren diese Verteidigung zu durchbrechen und keine Tore ermöglichen.

Deutschland gehört auf alle Fälle mit drei siegreichen Spielen gegen Mannschaften auf der ersten Zehn in der Weltrangliste als Favorit für den Titel. Das Spiel gegen Dänemark mag holprig gewesen sein, doch dies mag bei der Vorbereitung gegen Griechenland helfen. Laut Löw dient die zweite Halbzeit hauptsächlich der Analyse, wie gegen defensive Gegner vorzugehen ist. Die Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld waren oft zu groß. Die begangenen taktischen Fehler können gegen Griechenland vermieden werden.

Autor: Herbert Maier